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Zukunft der Bahnstrecke Kleve/Krefeld

Bahnstrecke-Kleve-Krefeld

Die SPD-Bundestagsabgeordneten für die Kreise Kleve und Viersen, Dr. Barbara Hendricks und Udo Schiefner, trafen sich in dieser Woche mit dem DB-Konzernbevollmächtigten für das Land Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink. Ihr Gesprächsthema war die notwendige Modernisierung der Bahnstrecke Kleve/Krefeld. Die Politiker regten an, die Modernisierung der Leit- und
Sicherungstechnik, also der Signale, Weichen und Bahnübergänge, zügig zu planen. So könne die perspektivisch die Verfügbarkeit und Qualität dieser Strecke erhöht werden.

Alle Teilnehmer des Gesprächs begrüßen ausdrücklich, dass der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beabsichtigt, bei der anstehenden Ausschreibung im Herbst dieses Jahres alternative und umweltfreundliche Antriebe von den Eisenbahnverkehrsunternehmen einzufordern. Dazu gehören sowohl Brennstoffzellen als auch Hybrid-Konzepte mit Oberleitungs- und Batterietechnik.

Die Abgeordneten halten dies für zielführender und kurzfristiger umsetzbar als die Elektrifizierung oder ein durchgängig zweigleisiger Ausbau der gesamten Strecke. Elektrifizierung würde nämlich bedeuten, dass vollständig neues Baurecht geschaffen werden müsste. Barbara Hendricks: "Es kommt darauf an, umweltfreundliche, lärmarme Technik so früh als möglich einzusetzen." „Mit neuer Leit- und Sicherheitstechnik können Taktung und Pünktlichkeit erheblich verbessert werden", ergänzt Schiefner, „wir bleiben mit der DB und dem VRR hierzu im Gespräch."

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