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Ist Lkw-Fahren ein Mangelberuf?

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Die Beschäftigungssituation in der Transport- und Logistikbranche ist extrem angespannt. Ob Lkw-Fahren bereits als Mangelberuf eingestuft werden kann, will der stellv. Sprecher der AG Verkehr der SPD-Bundestagsfraktion jetzt klären. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wurde von Udo Schiefner schriftlich gebeten, dies prüfen zu lassen.

Die deutschen Speditionsunternehmen trifft der Fachkräftemangel massiv. Es fehlen qualifizierte Berufskraftfahrerinnen und -fahrer. Ursachen hierfür sind vielfältig. Der verschärfte Personalmangel wirkt sich schon heute auf die Lieferketten aus.

Nach Einstufung als Mangelberuf könnten mehr Maßnahmen finanziert werden, um den Beruf bekannter zu machen und Anreize zur Ausbildung zu schaffen. Darüber hinaus könnten qualifizierte Fahrerinnen und Fahrer leichter eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Deutschland erhalten. Bei Beschäftigung einer ausländischen Arbeitskraft wäre keine Vorrangprüfung durch die Arbeitsagentur erforderlich.  

EU-Mobilitätspaket - die Richtung stimmt
 

Kommentare 5

Gäste - Hentschel, Silvio am Freitag, 07. Dezember 2018 23:15

Vielleicht sollte man die Fachkraft auch langsam wieder gerecht honorieren und dementsprechend behandeln. Damit wäre schön alles gesagt.
Brutto im FV Mind. 4000€

Vielleicht sollte man die Fachkraft auch langsam wieder gerecht honorieren und dementsprechend behandeln. Damit wäre schön alles gesagt. Brutto im FV Mind. 4000€
Gäste - Peter am Samstag, 08. Dezember 2018 08:05

Brutto 4000 € ,man sollte schon etwas realistisch bleiben.

Brutto 4000 € ,man sollte schon etwas realistisch bleiben.
Gäste - Georg am Samstag, 08. Dezember 2018 14:43

So wie in den meisten Spditionen oder Paketdiesten usw..mit den Fahrern umgegangen wird, wundert mich das ganze nicht wirklich. Mal ganz abgesehen, von den Hungerlöhnen heut zu Tage. 1700- 2000 Brutto. Wer soll davon leben können? Mal abgesehen von der Rente? ;-) Verdammt um aus Ascheimern zu fressen.

So wie in den meisten Spditionen oder Paketdiesten usw..mit den Fahrern umgegangen wird, wundert mich das ganze nicht wirklich. Mal ganz abgesehen, von den Hungerlöhnen heut zu Tage. 1700- 2000 Brutto. Wer soll davon leben können? Mal abgesehen von der Rente? ;-) Verdammt um aus Ascheimern zu fressen.
Gäste - Udo am Sonntag, 09. Dezember 2018 00:17

Ja stimmt, man sollte realistisch bleiben. Angesichts einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 60 Stunden im Fernverkehr und bei der Verantwortung und Arbeitsbelastung in dem Job wären 6000 Euro/Monat eigentlich angemessen!

Ja stimmt, man sollte realistisch bleiben. Angesichts einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 60 Stunden im Fernverkehr und bei der Verantwortung und Arbeitsbelastung in dem Job wären 6000 Euro/Monat eigentlich angemessen!
Gäste - Jürgen Clausen (website) am Sonntag, 09. Dezember 2018 19:25

Alles wird immer teurer und die LKW Fahrer sollen von der Hand in den Mund leben? Wo soll das enden? Wie soll der Beruf den heutigen jungen Leuten noch schmackhaft gemacht werden? Viel Arbeit für wenig Geld?

Alles wird immer teurer und die LKW Fahrer sollen von der Hand in den Mund leben? Wo soll das enden? Wie soll der Beruf den heutigen jungen Leuten noch schmackhaft gemacht werden? Viel Arbeit für wenig Geld?
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Dienstag, 11. Dezember 2018